Erfolgt bei Amazon keine Auszahlung, obwohl die Retoure oder Gutschrift an Amazon übermittelt wurde und die Rückmeldung positiv war, fehlt in der Gutschrift meist die Referenz zur ursprünglichen Auftragsposition. Ohne diese Referenz kann das System die Amazon-Daten nicht aus dem Hauptauftrag übernehmen, und im Feed an Amazon fehlen die Artikelinformationen.
Woran du das Problem erkennst
- Bei einem Teil der gemeldeten Retouren erfolgt keine Auszahlung bei Amazon. Du musst die Rückerstattung manuell in der Seller Central auslösen.
- Der Feed an Amazon enthält keine Artikelinformationen.
- Die SKU stimmt exakt überein, und die externe Auftragsnummer von Amazon ist vorhanden.
- Das Problem betrifft auch Standardartikel, nicht nur Bundles.
- Die Gutschriften wurden nicht manuell aus der Retoure angelegt, sondern zum Beispiel per REST API erzeugt.
Ursache
Bei der Gutschrift fehlt die Referenz des Auftragsartikels zum entsprechenden Artikel der Retoure. Dadurch lädt der Prozess die Daten der originalen Auftragsposition nicht nach, darunter die Amazon-Auftragspositions-IDs, und die Übermittlung scheitert.
So behebst du das Problem
- Erzeuge Retouren und Gutschriften aus dem Hauptauftrag bzw. aus der Retoure heraus. So werden die hinterlegten Nummern von Amazon automatisch übernommen.
- Lege Gutschriften testweise manuell über die Retoure an, um zu prüfen, ob die Übermittlung dann klappt.
- Legst du Gutschriften per REST API an, übernimm alle Informationen, die an den Artikelpositionen der Retoure vorhanden sind. Verändere die Positionen dabei nicht.
Hinweis: Bei Anpassungen an der Schnittstelle kann dir der Support nicht helfen. Wende dich dafür an deinen Entwickler oder Partner.
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