Lege das Pfand in Shopify als benutzerdefinierten Artikel an, nicht als Standardartikel. PlentyONE erkennt es dann als Zusatzposition und nicht als Artikel. Der Auftrag bleibt nicht hängen, und der Artikel muss beim Warenausgang nicht gescannt werden.
Was passiert bei einem Standardartikel als Platzhalter?
Legst du das Pfand in Shopify als normalen Artikel an, behandelt PlentyONE es als Standardartikel. Das System findet dazu keine SKU und kann die Position nicht zuordnen. Der Auftrag bleibt zum Beispiel im Status 4 hängen.
So legst du das Pfand als benutzerdefinierten Artikel an
- Erstelle in Shopify eine Bestellung und füge die Produkte hinzu.
- Füge zusätzlich einen benutzerdefinierten Artikel hinzu und trage dort das Pfand ein.
- Gib dem Artikel einen Namen, zum Beispiel
Pfand. Diesen Namen hinterlegst du im nächsten Abschnitt in PlentyONE. - Deaktiviere „Artikel ist steuerpflichtig“ und „Artikel ist ein physisches Produkt“.
- Trage den Betrag des Pfands als Preis ein.
So wird der Name auf Kundendokumenten angezeigt
Früher erkannte PlentyONE die Position nur, wenn sie Tip hieß. Dann stand auf Bestellbestätigung und Rechnung „Tip“, was Kunden verwirrt. Inzwischen gibt es im Shopify-Assistenten eine Option dafür:
- Gib dem benutzerdefinierten Artikel in Shopify einen beliebigen Namen, zum Beispiel
Pfand. - Öffne den Shopify-Assistenten und dort die Option unter
Auftragsverwaltung»Zusätzliche Optionen für Auftragspositionen. - Hinterlege dort denselben Namen.
Der Name erscheint dann so auf den Kundendokumenten.
Was nicht funktioniert
Die Bestelleigenschaft für Pfand ist nur für den plentyShop (LTS) gedacht. Für Shopify und andere Marktplätze funktioniert sie nicht. Auch eine Pfandposition wie ein Discount mit positivem Betrag ist in PlentyONE nicht möglich, denn die Rabattfunktion ist auf negative Werte ausgelegt.
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